SELECT breite, laenge FROM arc2008 WHERE breite IS NOT NULL AND breite > '' ORDER BY date DESC LIMIT 1


"Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist´s: Reise, reise!"

Wilhelm Busch (1832-1908)

Ankunft auf den Bermudas

Wed 13.05.2009 18:30
N / W

von der Carpe Diem Am 12 Mai um 7:55 Ortszeit haben wir das Ziel Bermudas erreicht. Für die 880 sm von Tortula, British Virgin Island zu den Bermudas haben wir 113 Stunden gebraucht. Ein Schnitt von 7,7 Knoten. An den ersten beiden Tagen hatten bei gutem Passatwind jeweils ein 24 Stunden Etman von 204 sm. Nach einem Tag mit flauen Winden brieste es auf den letzten 100 sm nochmals auf 25 Knoten Wind auf. Mit dem Spi ging es mit über 10 Knoten im Schnitt dem Ziel entgegen. Die Surfs die Wellen runter mit bis zu 16 kn machen am Ruder richtig Spass und lassen die aufkommende Müdigkeit vergessen. Wir kommen mit der Spitzengruppe ins Ziel, nur die Nix, eine X61 ist schon als First ship home mit einigen Stunden Vorsprung im Ziel. Wir haben die Hoffnung durch unser Rating und wenige Motorstunden eine gute Platzierung nach berechneter Zeit zu erreichen. Nach der Einklarierung an der Zollpier laufen wir in der Hafen des St. George Sport und Dinghi Club ein.Unser Crewmitglied Ralf wird von seiner Frau Sabine überraschenderweise an der Pier empfangen. Im laufe des Tages kommen weitere Yachten an . Der Rest der Flotte wird in der Nacht und morgen erwartet. Nach dem Abendessen im Yachtclub fallen wir müde in unserer Kojen und holen reichlich Schlaf nach. Die nächsten Tage wollen wir mit dem Boot zu Wasser die Inselumgebung erkunden, und einen Landausflug mit gemieteten Motorrollern machen. Die Bermudas sind vor allem Interessant für Taucher, da am Aussenriff in den letzten Jahrhunderten viele Schiffe getrandet sind deren Überreste heute noch zu bestaunen sind St Gerge ist ein malerischer kleiner Ort, typisch britisch. Alterer Herren und auch die örtlichen Polizisten laufen mit den für diese Insel typischen und namensgebenden kurzen Hosen herum. Dazu trät man schwarze Kniestrümpfe die kurz unterhalb des Kies nochmal umgeschlagen werden. Ein Teil der Crew wird uns schweren Herzens am Samstag verlassen und den Rückflug nach Hause antreten. Meine Schwester Margret, mein Neffe Alex mit seiner Frau Steffi werden anreisen und die Crew für die 2 Etappe zu den Azoren verstärken. An unserem Boot ist fast alles heil geblieben, nur der grosse Gennacker muss zur Reparatur zum Segelmacher und das alte Problem mit der stärkeren Lichtmaschine ist wieder aufgetreten, sodass wir unterwegs die alte Lichtmaschine wieder einbauen mussten. Watermaker und Brennstoffzellen haben problemlos funktioniert. Vile Grüsse von Bord der Carpe Diem Stefan